Warum Tierversuch ein Problem ist?

Was ist eigentlich Tierversuch?

Gesetzlich sind Tierversuche nach §7 des Tierschutzgesetzes definiert als: „Eingriffe oder Behandlungen zu Versuchszwecken

  1. an Tieren, wenn sie mit Schmerzen, Leiden oder Schäden für diese Tiere verbunden sein können,
  2. an Tieren, die dazu führen können, dass Tiere geboren werden oder schlüpfen, die Schmerzen, Leiden oder Schäden erleiden, oder
  3. am Erbgut von Tieren, wenn sie mit Schmerzen, Leiden oder Schäden für die erbgutveränderten Tiere oder deren Trägertiere verbunden sein können.

Als Tierversuche gelten auch Eingriffe oder Behandlungen, die nicht Versuchszwecken dienen, und

  • die zur Herstellung, Gewinnung, Aufbewahrung oder Vermehrung von Stoffen, Produkten oder Organismen vorgenommen werden,
  • durch die Organe oder Gewebe ganz oder teilweise entnommen werden, um zu wissenschaftlichen Zwecken

a) die Organe oder Gewebe zu transplantieren,
b) Kulturen anzulegen oder
c) isolierte Organe, Gewebe oder Zellen zu untersuchen,

  • oder 3. die zu Aus-, Fort- oder Weiterbildungszwecken vorgenommen werden,Nicht als Tierversuch gilt das Töten eines Tieres, soweit dies ausschließlich erfolgt, um dessen Organe oder Gewebe zu wissenschaftlichen Zwecken zu verwenden.“gegen Tierversuche

Kurz gesagt, sind Tierversuche Experimente an oder mit lebenden Tieren. Tierversuch besteht auf Tieren als Ersatz nutzen, um das Physiologie eines Lebewesen und ihre Antwort an verschiedenen Faktoren und Subtanz besser zu verstehen. Das Ziel ist dann zu berechnen, was im Menschenkörper passiert kann. Viele Versuchstiere sterben während der Experimente oder werden anschließend getötet. Im Jahr 2014, wurden mehr als 2,7 Millionen Tieren in deutschen Laboratorien verwendet, rund 12 Millionen in der ganzen EU. Ratten und Mäuse wurden am meisten verwendet, aber auch Kaninchen, Hunde, Meerschweinchen und Primaten wurden benutz.

Ist Tierversuch wirklich in Deutschland erlaubt? Was sind die rechtlichen Grundlagen?

Es gibt ein Unterschied zwischen Kosmetik und Medikament. Tierversuche sind ja theoretisch seit dem 11. März 2013 im Kosmetikbereich durch EU Recht verboten, aber sind noch verbindlich für alle neue Medikament und Subtanz bestimmt für Menschen und Tieren.(mehr zu dieses Thema in einem weiteren Artikel).

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Die Gesetzgebung in der EU beruht auf der Richtlinie 86/806, die die « Drei-R-Regeln » einfugen hat.
Drei-R-Reglen steht für:
            – Reduction (verringern): Reduzierung das Zählen der Tiere, die für die Versuche benötigten sind.
            – Refinement (verbessern): Verbesserung im Sinne einer Verminderung von Schmerz und Stress für die Tiere.
            – Remplacement (vermeiden): Ersatz von Tieren so oft als möglich durch alternativen Methoden (so wie In-vitro-Test oder Computermodelle).
Diese Richtlinie wurde durch die Richtlinie 2010/63/EU abgelöst. Das Ziel diese neue Richtlinie ist die Tiernutzung zu reduzieren. Zum Beispiel, jedes Forschungsprojekt muss ein vorangehend Erlaubnis von ein Ethikkommission prüfen werden und es muss ein Person sein, die für das Wohlergehen und die Pflege der Tiere verantwortlich ist. Diese Richtlinie verpflichtet auch die Mitgliedstaaten, die Forschung zur Entwicklung von Alternativmethoden zu fördern.
Die neue EU-Tierversuchrichlinien bedeutet vielleicht für einige Tiere eine Verbesserung, aber wir sind jedoch weit von einem Verbot des Tierversuchs in allem Bereich.

 Warum ist Tierversuch überaltert?

Niemand kann sagen, dass Tierversuche nicht grausam sind, aber viel denken, dass sie ein notwendiges Übel sind. Das ist schön nicht richtig, weil wir heute wissen, dass Tierversuch nicht das effizienter Methode um neue Kenntnisse über Mensch zu kriegen. Tiere sind nämlich anatomisch und biologisch unterschiedlich von Mensch. Tierversuche garantieren nicht, dass das Medikament sicher für Menschen wäre. Trotz Tierversuch, sind unerwünschte Nebenwirkungen von Medikament jährlich für den Tod von 197 000 Burger verantwortlich laut eine 2008 Studie der EU.

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Man kann aus einer Reaktion einer Tierart auf ein Medikament oder eins Substanz keine Rückschlüsse auf die Reaktion einer anderen Tierart, inklusiv Menschen, auf das gleiche Medikament ziehen. Es gibt keine Garantie dafür, dass Medikamente sicher sind, auch nicht, wenn sie an Tieren getestet wurden. Und in Gegensatz! Medikamente, die Tiere krank machen oder töten, können dennoch zugelassen werden. Zum Beispiel kann Penicillin für Hamster, Meerschweinchen und  Kaninchen tödlich sein.
Im Gegensatz sind doch Alternativemethoden zu Tierversuchen, wie klinische Studien an Patienten oder genomische, in vitro- oder Computertechniken effizienter und zuverlässiger.

 

 

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